Fördermittel - was sollte man wissen?

Die Preise für Energie steigen und steigen - da ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Haushalte in Erwägung ziehen, umweltfreundliche und Kosten sparende Veränderungen durchzuführen.
Inzwischen ist eigentlich auch hinlänglich bekannt, dass man für verschiedenste Maßnahmen Fördermittel beantragen kann. Doch da diese Fördermittel natürlich nicht unbegrenzt in Anspruch genommen werden können, hat man sie auf eine fixe Höhe im Jahr begrenzt und einen etwaigen Rechtsanspruch weitestgehend ausgeschlossen. Die Mehrzahl der Förderungen wird gewährt, wenn man einen entsprechenden Antrag stellt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass mit der zu fördernden Maßnahme erst dann begonnen werden darf, wenn der positiv lautende Förderbescheid schriftlich erteilt wurde. Es ist für jeden Immobilienbesitzer ratsam, entsprechende Informationen einzuholen und die verschiedenen Förderangebote zu vergleichen wie zum Beispiel auf www.banklupe.de.

Bei diesem Vergleich müssen viele Dinge beachtet werden, so dass man sich am besten eine schriftliche Übersicht anfertigt. Zunächst sollte man genau schauen, was gefördert wird und ob sich diese Fördermittel ggf. mit anderen Zuschüssen oder Förderungen kombinieren lassen. Wichtig ist auch, wer den Antrag für das jeweilige Förderprogramm stellt und wie hoch der derzeitige Bestand an noch vorhandenen Fördermitteln ist. Letztlich - aber ebenso wichtig - ist es, die Konditionen der Förderung (beispielsweise die Kreditlaufzeit, der Zinssatz, die Tilgung oder evtl. Sicherheiten) sowie die Auszahlungsbedingungen zu analysieren und mit den gegebenen finanziellen Voraussetzungen dann zu errechnen, mit welcher Belastung gerechnet werden muss.

Wer ein Neubauvorhaben oder eine Altbausanierung plant, kann hierfür zinsgünstige Darlehen beantragen. Über die jeweilige Hausbank reicht man einen Antrag auf ein so genanntes KfW-Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Förderbank) ein.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA genannt, bezuschusst die Installation von Solarkollektoranlagen sowie von Biomasseanlagen. Weiterhin kann man über einen von der BAFA anerkannten Vor-Ort-Berater einen Antrag auf Zuschuss für eine umfassende Energiesparberatung für ältere Wohnimmobilien stellen.